Bürendemo 1.9.2018 in Detmold

Die Abschottung, Abschreckung und Abschiebung Geflüchteter müssen ein Ende finden.
Break Isolation – Stop Deportation!
Es darf keine Toten mehr geben!

Wir gehen gemeinsam auf die Straße und demonstrieren gegen Abschiebehaft und Lager!

am 01.09.2018
um 13:00
in Detmold am Hauptbahnhof

Hier zum Demo-Aufruf und weiteren Infos.

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Video Seebrücke-Demo in Paderborn

Unser Video „Seebrücke in Paderborn“ von der Demo am 28.06.2018 gibt es hier zu sehen.
Gerne teilen!

www.seebruecke.org/wp

Creative Commons Lizenzvertrag
Seebrücke in Paderborn von Ausbrechen_PB ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.

Weiter gehts am Mittwoch, 08.08.2018, um 18:30 Uhr mit einer Flashmob-Aktion in der Westernstraße (hier das Facebook-Event)

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Planungstreffen „Seebrücke in Paderborn“ am 2.8., 19 Uhr

Am Samstag sind über 200 Menschen in Paderborn auf die Straße gegangen, um gegen die menschenverachtende deutsche und europäische Abschottungspolitik zu demonstrieren und grenzenlose Solidarität mit Geflüchteten und Seenotrettung zum Ausdruck zu bringen.

Der Protest muss weitergehen – dazu laden wir alle Interessierte herzlich ein zum Planungs- und Arbeitstreffen „Seebrücke in Paderborn“:02.08.2018 (Do), 19:00 Uhr
In Raum Q1.203, Uni Paderborn (vor. – kurzfristige Raumänderung möglich!)
Treffpunkt um 19 Uhr vor Gebäude Q (Lageplan hier)

Wir wollen gemeinsam überlegen, was wir in Paderborn auf die Beine stellen können.
Gerne an Interessierte weitersagen! Wir freuen uns auf Euch und Eure Ideen!

Kontakt für Rückfragen und Anregungen: paderbewebi[at]gmail[dot]com

www.seebruecke.org/wp
Bericht im Westf. Volksblatt

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Befehlsverweigerung rettet Beamtin vor Strafverfolgung (13.7.2018)

(Pressemitteilung des Vereins Hilfe für Menschen in Abschiebehaft e.V.)

Büren/Paderborn – Das Verfahren gegen einen leitenden Mitarbeiter der Abschiebehaft Büren wurde von der Staatsanwaltschaft Paderborn eingestellt. Weil ein untergebener Beamte den Befehl verweigert hatte, einen Gefangenen Medikamente unter das Essen zu mischen, kam es zu keiner Straftat.

Im September 2017 wies eine leitende Beamtin der Abschiebehaft Büren, einen Beamten an drei verschiedenen Tagen an, einem psychisch kranken und in Isolierhaft untergebrachten Menschen Beruhigungsmedikamente unter das Essen zu mischen. Der Beamte wusste, dass diese Handlung eine Körperverletzung darstellt und verweigerte deswegen die Ausführung. Der Verein Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V. stellte daraufhin Strafantrag gegen die Beamtin. Nun wurden die Ermittlungen eingestellt: Dadurch, dass sich der untergebene Beamte verweigerte, liegt nur eine straflose Anstiftung zu einem Vergehen vor. Weiterlesen

Kabinett NRW beschließt härtere Haftbedingungen in Abschiebehaft Büren

Pressemitteilung des Vereins Hilfe für Menschen in Abschiebehaft e.V.:

Kabinett NRW beschließt härtere Haftbedingungen

Büren/Düsseldorf – Das Landeskabinett NRW hat am 10.7.2018 einen neuen Gesetzentwurf zur Regelung des Abschiebehaftvollzuges beschlossen. Es sollen massive Verschärfungen im Haftrecht eingeführt werden.

„Ein kaum vorstellbarer Rückschritt im Haftrecht für geflüchtete Menschen“, kritisiert Frank Gockel, Pressesprecher des Vereins Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V. den Entwurf des neuen Abschiebehaftvollzugsgesetzes.

Unter anderem ist geplant, ein Sanktionssystem zu etablieren, nach dem die Mitarbeiter der Abschiebehaft entscheiden können, was strafbewährt sein soll und welche Strafe verhängt wird. Schließlich wird von ihnen die Strafe auch vollzogen. „Fühlt sich z.B. ein Beamter beleidigt, weil ein Gefangener etwas zu ihm gesagt hat, was er nicht verstanden hat, so legt das Gefängnis fest, dass die gefühlte Beleidigung bestraft werden muss, sie führt die Ermittlungen durch, bestimmt das Strafmaß und führt die Bestrafung durch. Die Anstalt ist damit Legislative, Judikative und Exekutive in einem“. Als Sanktionsmaßnahme ohne gesetzliche Grundlage werden schon jetzt Geflüchtete regelmäßig in Isolierhaft eingeschlossen. Der Bürener Verein befürchtet, dass das in Zukunft noch häufiger der Fall sein wird. Weiterlesen

Kollektivstrafe nach Fluchtversuch in Büren

Hier der weitere Pressespiegel:
Artikel Kölner Stadtanzeiger (KSTA) 
Artikel Neue Ruhrzeitung (NRZ)  – fast wortgleich der WR-Bericht (2x Funke-Gruppe)
Artikel in der NW. Zitat Bezirksregierung: „Am Sonntagnachmittag konnten die Abteilungen wieder zu den normalen Zeiten, zwischen 14 und 22 Uhr, geöffnet werden.“

Pressemitteilung des Vereins „Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V.“

Büren – Wie Gefangene der Abschiebehaft in Büren berichteten, haben am 6.7.2018 zwei Gefangene versucht zu fliehen. Die Anstaltsleitung verhängte als Kollektivstrafe den Einschluss aller Gefangenen, woraufhin 30 Gefangene einen Hungerstreik beschlossen.

Am Freitag, den 6.7.2018 haben zwei Gefangene versucht, durch Flucht aus der Abschiebehaftanstalt in Büren zu entkommen. Die näheren Umstände hierzu sind nicht bekannt. Zumindest einer der beiden Gefangenen ist dabei so schwer verletzt worden, dass er im Krankenhaus behandelt werden musste, berichteten Mitgefangene. Weiterlesen

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Misshandlungen, Fixierungen, Isolationshaft – Alltag im Darmstädter Abschiebegefängnis

Pressemitteilung vom Bündnis Community for all, 19.06.2018

Recherchen des Bündnis decken brutale Misshandlungen von Inhaftierten
auf, lebensnotwendige medizinische Versorgung ist nicht gewährleistet.
Umfassende Augenzeugenberichte konnten in den letzten zwei Monaten
gesammelt werden. Sie belegen eine systematische Missachtung der
Grundrechte von Inhaftierten.
Isolierungshaft, Schläge und Einschüchterung sind in dem
Abschiebegefängnis an der Tagesordnung. Das Bündnis fordert die
sofortige Schließung der Einrichtung und Konsequenzen für die
politischen Verantwortlichen Innenminister Beuth und Polizeipräsident
Lammel. Weiterlesen

Novelle Abschiebehaft-Vollzugsgesetz und „3-Stufenplan“ zu Asylpolitik in NRW

Stamp und der Landtag arbeiten an einer Novellierung des Abschiebehaftvollzugsgesetzes NRW. Das Kabinett hat (bereits im April) Eckpunkte beschlossen, die einzig und alleine einen Ausbau der Enirichtung und Ausweitung von Repressionsmaßnahmen forcieren.
Hier die Mitteilung aus dem zuständigen Ministerium.

Zeitgleich wird an einem „3-stufigen Asyl-Stufenplan“ gearbeitet, der Erstaufnahme-Einrichtungen noch weiter zu Abschiebe-Schlachtfeldern ummünzen soll. (24.4.2018)

NRW hat den AnKER-Zentren vorerst eine Absage erteilt – laut Briefen von Laschet ist es aber nur eine Frage der Finanzierung, bis die Landesregierung den AnKER-Zentren zustimmen wird.

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